Die Windmühlen von Kinderdijk findet man in einer Autostunde vom Zentrum Rotterdams. Wenn man zu Besuch sich in Rotterdam aufhält, dann kommt man an einen Besuch an den Die Windmühlen von Kinderdijk nicht vorbei.  Die Windmühlen von Kinderdijk wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Mühlen gehören zur Gemeinde Molenlanden auf der Niederung Alblasserwaard und liegt auf dem Polder Nederwaard. Wer denkt das diese Windmühlen das Korn der Bauern mahlen, der denkt falsch. Diese Windmühlen gehören zu einer Gruppe von Windpumpen, die dazu dienen, das anfallende Wasser aus den Poldern abzupumpen, um so den Boden landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Das abgepumpte Wasser fließt in den Fluss Lek. Sie wurden im 18. Jahrhundert erbaut und erwiesen sich als effektivste Methode der Wasserstands Regulierung.

Man findet direkt an dem Museumsgelände einen Parkplatz.  Am Parkplatz steht ein Häuschen in dem man ein paar Andenken und Getränke kaufen kann. Man bekommt hier die Eintrittskarten für die Museumsmühle.  Der Rundgang auf dem Mühlengelände kostet keinen Eintritt, allerdings kommt man dann in die Museumsmühle nicht hinein.  Das Wetter war gut. Es war sehr kalt, vielleicht Minus 4 Grad. Die Ränder der Fließe waren gefroren. Auch die Hände, die die Kamera bedienten fühlten sich rasch sehr kalt an. Schade auch, dass es nur diesen eintönigen Himmel gab. Kein Wölkchen und keine Farbe, aber das ist schon Meckern aus sehr hohem Niveau. Mich hat der Rundgang begeistert. So viele Mühlen auf einem Haufen und so gut erhalten, hatte ich noch nie gesehen. Es ist spannend und man kann sich an vielen Perspektiven versuchen. Vielleicht sollte man aber doch lieber im Frühjahr oder Herbst vorbeischauen, schon wegen dem Licht und der Temperatur.