Einige Zeit nach dem Männersanatorium in Beelitz hatte ich durch go2know wieder eine Möglichkeit bekommen ein Lost Places zu besuchen. Wenn man denke, es geht nicht schmutziger als im Männersanatorium, dann hat man sich geschnitten. Es geht. Sogar um ein vielfaches mehr. Das Alpenhaus wurde im Kreis der Heilstätten 1907 errichtet. Es wurde als Arbeiter-Lungenheilstätte von der Landesversicherungsanstalt Berlin errichtet. Nach dem Krieg geriet es in Brand und wurde nicht wieder aufgebaut. Si hatte die Vegetation reichlich Zeit sich das Territirium zurückzu erobern. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und soll so in seinem Zustand erhalten bleiben. Die Fototour von go2know beinhaltete eine strenge Belehrung. Dadurch das sich Bäume auf den oberen Etagen vor allem auf dem Dach angesiedelt haben, verliert man leicht die Orientierung. Die Bäume auf dem Dach sind teilweise höher als die auf dem Boden. Geht man voller Euphorie eine Treppe hoch und achtet nicht auf den Boden kann man sehr leicht sich im Gelände verschätzen und vom Dach stürzen.

Obacht war hier oberstes Gebot. In den Räumen und im Kellerbereich sah es noch viel schlimmer aus. Überall lag feiner zentimeterhoher Staub, Dreck und alles was so vom Wind transportiert wurde. Die Schuhe und die Hosen sahen aus, als wenn man aus einer Kohlengrube gestiegen ist. Der feine Dreck setzte sich ständig auf dem Objektiv ab. Ein wechseln der Linse war so in keinem Fall möglich. Diese Tour war sehr anstrengen und ich war auch froh das se dann irgendwann vorbei war. Nicht nur die Sachen gehörten in die Waschmaschine, auch der Kameratechnik musste ich eine „Großwaschtag“ gönnen. Die Tour im Männersanatorium war interessanter. Das Alpenhaus würde ich nicht noch einmal machen.